Kohleausstieg - Bedeutung für Altbach?

Veröffentlicht am 30.01.2019 in Aktuelles

Kohleausstieg 2038

Spätestens 2038 soll das letzte Kohlekraftwerk in Deutschland vom Netz gehen. Die Kohleländer sollen über 20 Jahre vom Bund 40 Milliarden Euro bekommen. Daraus ergeben sich einige Fragen für uns hier in der Region. 

  • Wie genau betrifft das die Kohlekraftwerke der EnBW in Altbach?
  • Welche Konsequenzen hat das für die Kraftwerke in Altbach/Deizisau?
    • Gibt es dazu einen Zeitplan?
    • Was passiert mit den Kraftwerksmitarbeitern? 
    • In welchem Zeitrahmen und in welchem Format werden die Standortgemeinden informiert? Wie informieren wir die Mitbürgerinnen und Mitbürger?
    • Wie sieht die Förderung der Region aus? Wie können wir uns als Gemeinde einbringen?
  • Welche Schritte hat die Verwaltung nach Bekanntgabe bisher unternommen?
  • Was bedeutet das für die Standortentwicklung im Gewerbegebiet in 5, 10, 15 und 20 Jahren?
  • Wie wird die Fernwärmeversorgung sichergestellt?

Randbemerkungen

Der Atomausstieg wird 2022 abgeschlossen sein und der Kohleausstieg bis 2038 verwirklicht werden, gegeben falls auch früher. Deutschland nutzt neben Erdgas, dann nur noch erneuerbare Energien (und den Atomstrom aus Frankreich). Das hat schon eine gewisse Signalwirkung für die Klimawandelwegredner in anderen Industrienationen, Deutschland ist ja immerhin die fünftgrößte Industrienation der Welt.

Die Energieversorgung muss unabhängig von Sonne und Wind jederzeit sichergestellt sein. Die großen Stromspeicher, welche die Kohlekommission dazu unter anderem vorsieht, sind derzeit weit und breit nicht in Sicht.

Die Politiker möchten Zuschüsse für bezahlbare Strompreise in Aussicht stellen - klar es sind ja immer wieder Wahlen - ist für den privaten Verbraucher nur bedingt eine positive Aussicht. Bisher gab es für Bürger nie Entlastung, wenn nicht irgendwo anders wieder Geld geholt wird. Das beste Beispiel ist für mich der Soli. Steuern werden immer nur eingeführt und wenn sie dann wieder abgeschafft werden sollen, werden sie umbenannt.

Und was sagt die ENBW?

Der Energiekonzern EnBW will mit dem Schutz von besonders wichtiger und zugleich anfälliger Infrastruktur künftig Geld verdienen. Es gehe etwa um Telefonnetze, Verkehrswege oder Sicherheit im öffentlichen Raum, sagte Vorstandschef Frank Mastiaux der Deutschen Presse-Agentur. Bei den Überlegungen zur Entwicklung des Unternehmens über 2020 hinaus konzentriere man sich auf das, was man besonders gut könne: «Unsere Fähigkeit und Stärke ist, komplexe und systemkritische Infrastruktur zuverlässig zu betreiben, im Sinne von Sicherheit und Verfügbarkeit, auch über das Thema Energie hinaus. (https://bnn.de/nachrichten/suedwestecho/enbw-will-geld-mit-schutz-von-infrastruktur-verdienen)

Dr. Achim Weber

 
 

Homepage SPD Altbach

Termine

Alle Termine öffnen.

28.08.2019, 07:30 Uhr - 19:00 Uhr 100 Jahre Friedrich Ebert Reichspräsident - Tagesausflug nach Heidelberg
Weimar, 11. Februar 1919: Die in Weimar tagende Nationalversammlung wählte den SPD-Politiker Friedrich Ebert an d …

03.09.2019 Nach Rottweil mit Stadtführung und thyssenkrupp Testturm
Ein gemeinsamer Jahresausflug des SPD Kreisverbandes AG 60plus mit den Naturfreunden Esslingen führt nach Rottw …

10.09.2019, 15:00 Uhr Jahreshauptversammlung 60+
Die diesjährige Jahreshauptversammlung des SPD Kreisverbandes AG 60plus wird in Plochingen abgehalten. Wir freuen …

News

23.08.2019 10:09 Thorsten Schäfer-Gümbel im Interview
„Vermögensteuer wird keine Arbeitsplätze gefährden“ Das Interview auf rp – https://rp-online.de/politik/deutschland/kommissarischer-spd-chef-thorsten-schaefer-guembel-vermoegensteuer-wird-keine-arbeitsplaetze-gefaehrden_aid-45256001

21.08.2019 16:14 Soli: Koalition hält Wort und entlastet Millionen von Bürgerinnen und Bürgern
Von 2021 fällt der Solidaritätszuschlag für mehr als 90 Prozent aller Steuerzahler weg. Achim Post erläutert, warum die SPD-Fraktion aber will, dass die absoluten Top-Verdiener weiter ihren Beitrag leisten sollen. „Mit dem heute im Kabinett auf den Weg gebrachten Gesetz zur weitgehenden Abschaffung des Soli hält die Koalition Wort und entlastet Millionen von Bürgerinnen und

21.08.2019 16:13 Steigende Anerkennungszahlen belegen den Erfolg des Anerkennungsgesetzes
Heute veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes haben sich die jährlichen Antragszahlen verdoppelt. Insgesamt wurden etwa 140.700 Anträge in den Jahren 2012 bis 2018 gestellt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung, es müssen aber noch weitere Maßnahmen ergriffen werden. „Die steigenden Anerkennungszahlen belegen den Erfolg des Anerkennungsgesetzes und das große

21.08.2019 16:12 Brexit: Johnson will offenbar nicht aus der Rolle des Populisten heraus
SPD-Fraktionsvizechef Post stellt klar: Das, was der britische Premier als Verhandlungsangebot bisher an die EU übermittelt hat, sind Wünsch-Dir-Was-Ideen, die nichts mit der realen Verhandlungskonstellation zu tun haben.  „Bei Boris Johnson hat man leider den Eindruck, dass er nicht aus der Rolle des Populisten heraus will – oder es gar nicht kann. Das, was er als

18.08.2019 17:31 Abbau des Soli darf kein Entlastungsprogramm für Millionäre sein
SPD-Fraktionsvize Post stellt klar, unter welchen Bedingungen die SPD-Fraktion zu einer kompletten Abschaffung des Solidaritätszuschlags bereit wäre: höhere Einkommen- und Reichensteuer für Topverdiener.  „Wir sollten in der Koalition jetzt das machen, was wir gemeinsam vereinbart haben und den Soli für 90 Prozent der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler abschaffen. Das ist kein Pappenstiel, den wir da planen,

Ein Service von info.websozis.de

Counter

Besucher:1357661
Heute:85
Online:3