Kostengünstiges Stadtticket für Plochingen kommt nicht – unser Antrag wurde leider abgelehnt

Veröffentlicht am 22.05.2018 in Gemeinderatsfraktion

Wir lassen uns nicht entmutigen und werden weiter das Ziel verfolgen ein kostengünstiges Stadtticketangebot zu schaffen

Unser Antrag vom 10.10.2017 auf Einführung eines kostengünstigen Stadttickets (Geltungsbereich für Busfahrten im gesamten Stadtgebiet zum Preis eines Kurzstreckentickets und und Übernahme des Aufpreises auf die Fahrpreiskosten für 1 Zone durch die Stadt) fand in der letzten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates leider keine Mehrheit. Wir in der Sitzung anwesenden alle 7 SPD-Gemeinderäte wurden überstimmt von den an der Sitzung teilnehmenden 7 CDU-Gemeinderäten, einem anwesenden BVP-Gemeinderat und unserem BM. Unterstützt hat uns lediglich einer der drei anwesenden OGL-Gemeinderäte. Die beiden anderen anwesenden OGL-Gemeinderäte enthielten sich leider der Stimme.

Hätten sie unserem Antrag zugestimmt, hätte dieser eine Mehrheit erhalten und das Stadtticket in Plochingen wäre eingeführt worden. So blieb unserem Antrag leider der Erfolg verwehrt, mit der Folge, dass es nun kein vergünstigtes Stadtticketangebot für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt gibt. Das Abstimmungsverhalten der OGL-Fraktion kann nicht nachvollzogen werden. Einige Tage vorher hatte die OGL in Plochingen einen Werbeflyer öffentlich gemacht, in dem sie u.a. ankündigte, dass sie sich stark machen will für "ein 1 Euro-Ticket für alle Busfahrten im Stadtgebiet". Bei  der Abstimmung über unseren Antrag hätte die OGL-Fraktion diese Ankündigung gleich umsetzen können.  Durch ihr gegenüber ihrem Antrag kontraproduktiven Gesamtverhalten bei der Abstimmung trug sie vielmehr nicht unwesentlich zur Verhinderung der Einführung des Stadttickets bei. Wir SPD-Gemeinderäte bleiben dennoch hier weiter „am Ball“ und werden nicht nachlassen bei unseren Bemühungen doch noch die Einführung eines Stadttickets zu erreichen, wie es ein solches schon in vielen anderen Kommunen (z.B. Baltmannsweiler und Deizisau) gibt bzw. z.B. Ludwigsburg und Esslingen bereits durch entsprechende Gemeinderatsbeschlüsse auf dem Weg ist.

Peter Raviol