Die aktuelle Verweigerung der Einrichtung einer weiteren G – 9 – Klasse am Plochinger Gymnasium durch die Schulverwaltung veranlasste die Schulleitung des Plochinger Gymnasiums über die Zuweisung der Schüler auf die vorhandenen G – 8 bzw. G – 9 Klassen per Los entscheiden zu lassen. Diese beiden Vorgänge haben zu großem, durchaus verständlichen Unmut und Unverständnis nicht nur bei den betroffenen Schüler/-innen und deren Eltern geführt sondern auch darüber hinaus, so auch bei uns. Dies hat uns veranlasst unmittelbar bei Kultusminister Stoch zu intervenieren.
Dies geschah mit einem gemeinsamen Schreiben von Fraktion und Ortsverein vom 16. Mai 2014 an den Herrn Kultusminister, in dem wir diesen sehr deutlich und eindringlich darauf hingewiesen haben, dass wir bei allem Verständnis für grundsätzlich einzuhaltende Vorgaben wir es allerdings in der aktuell am Plochinger Gymnasium gegebenen „Grenzsituation“ nicht verstehen, dort die Einrichtung einer weiteren G 9 – Klasse am Gymnasium Plochingen durch die Schulverwaltung (bisher) zu verweigern. Der Herr Kultusminister wurde von uns auch darauf hingewiesen, dass das Unverständnis für diese Verweigerung noch eine Steigerung erfahren hat, durch eine bei einer durchaus ähnlichen, vergleichbaren Situation an der Gemeinschaftsschule in der Nachbargemeinde Deizisau getroffenen anderen und in diesem Fall positive Entscheidung der Schulverwaltung. Wir haben dem Herrn Kultusminister gegenüber weiter deutlich zum Ausdruck gebracht, dass wir diese (bisher) für Plochingen getroffene Entscheidung für äußerst unglücklich und der betroffenen Elternschaft und darüber hinaus auch der Bevölkerung in unserer Raumschaft für quasi nicht vermittelbar halten. Der Herr Kultusminister wurde von uns eindringlich gebeten, dafür zu sorgen, dass es dem Plochinger Gymnasium doch noch ermöglicht wird, im kommenden Schuljahr eine weitere G-9 Klasse einzurichten.