Nachrichten zum Thema Ortsverein

08.03.2020 in Ortsverein

Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif

 

Windkraftanlagen bei Donzdorf - Schwäbische Alb (Foto: Hahn)

Leserbrief vom Mitglied unseres SPD-Ortsvereins Dr. Gert Keller in der „Eßlinger Zeitung“ vom 7./8. März 2020
Der Leserbrief bezog sich auf einen Artikel in der „Eßlinger Zeitung“ vom 19. Februar 2020 über die Bürgerinitiative der Windkraftgegner auf dem Schurwald:

Dr. Gert Keller: "Die Argumente dieser Bürgerinitiative machen mich traurig und etwas wütend zugleich. Inzwischen wissen fast alle, dass entschiedener Klimaschutz unabdingbar ist. Unser Planet wird momentan von Jahr zu Jahr ungemütlicher, dann mehr und mehr unbewohnbar. Auf Dauer wird unser Wohlergehen und wirtschaftlicher Wohlstand nur in einer gesunden Umwelt möglich sein. Immer deutlicher sieht man die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels – auch welche Folgekosten für eine Gesellschaft entstehen. Auch bei Investoren wächst die Einsicht, dass es sich lohnt, nachhaltig zu wirtschaften.
Die Windkraft gehört unbestritten zu den Zukunftsenergien in Deutschland – gerade auch, um den Klimawandel abzumildern und erträglicher zu gestalten und einen Beitrag zur Reduzierung von CO2 zu leisten. Wenn es aber darum geht, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, die sich in der Nähe des eigenen Wohnortes konkretisieren, dann plötzlich schlägt der kleine Funken einer möglichen Einsicht in vernünftiges Handeln in einen kräftigen Brand der Empörung um – nicht nur auf dem Schurwald. Da ist von Verschandelung die Rede (warum eigentlich?), von unerträglichem Lärm, da machen sich die Windkraftgegner Sorgen, ob sich ein Projekt für den Investor überhaupt lohnt. Unglaublich und richtig verwunderlich eigentlich, diese Art der Fürsorge.
‚Wir wollen uns nicht daran gewöhnen.‘ Das sagt eigentlich vieles oder fast alles aus. Im Grunde drückt es den Glauben aus, dass sich nichts ändern müsse oder wenn sich etwas ändern sollte, dann bitte nicht bei mir. Oh Heiliger St.Florian, verschon mein Haus, zünd andere an! Unseren Kindern und Enkeln ist damit nicht geholfen, nicht auf dem Schurwald und nicht in anderen Teilen der Welt. Der Klimawandel betrifft heute schon immer mehr Menschen, immer mehr in ihrer Existenz. An was müssen sich diese Menschen gewöhnen? Zum Nulltarif gibt es keinen Klimaschutz. Daran muss sich auch diese Bürgerinitiative gewöhnen".   Gert Keller, Plochingen.

 

 

14.02.2020 in Ortsverein

Zum Tod des Plochinger Ehrenbürgers Manfred Reiner

 

Am 3. Februar ist unser Plochinger Ehrenbürger Manfred Reiner im Alter von 93 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Die Plochinger Sozialdemokraten/-innen und seine Heimatstadt Plochingen haben ihm viel zu verdanken.
Als Gemeinderat hat er von 1959 bis 1994 Akzente gesetzt: Er hat immer Wert darauf gelegt, dass bei allen Veränderungen jeweils ein Stück "Alt-Plochingen" erhalten bleibt. Er war davon überzeugt, dass ohne Bewusstsein für die Stadtgeschichte es auch keine Zukunft geben kann. Dieses Geschichtsbewusstsein war wichtig, als die Innenstadt saniert und unter anderem das Alte Rathaus verlegt und der Marktplatz geschaffen wurden.
Manfred Reiner hat zahlreiche Publikationen zur Stadtgeschichte verfasst. So hat er in den "Plochinger Wegspuren" die Geschichte Plochingens im letzten Jahrhundert von der Weimarer Republik bis in die 80er Jahre aufgearbeitet. Als Lehrer und Rektor hat er vor allem die Sonderschulpädagogik in Plochingen und im Kreis Esslingen entscheidend geprägt. Große Anerkennung fand Manfred Reiner in der Bevölkerung durch sein umfassendes Wissen, seine große Sachlichkeit und seine Fairness in der politischen Auseinandersetzung. Die Bürgerinnen und Bürger haben ihm das gedankt mit hohen und höchsten Stimmzahlen bei den Gemeinderatswahlen. Manfred Reiner hat im besten Sinne Spuren in dieser Stadt hinterlassen!

(Beitrag des SPD-Ortsvereins für die "Plochinger Nachrichten" in KW 7/2020)

 

08.02.2020 in Ortsverein

Für einen respektvollen Umgang im Gemeinderat

 

Foto: Unsere derzeitige Gemeinderatsfraktion: von links Dr. Dagmar Bluthardt, Matthias Kübler, Ulrike Sämann, Thomas Fischle, Prof. Peter Raviol, Dr. Joachim Hahn.

Seit den Kommunalwahlen im Mai hat sich die Arbeit im Gemeinderat stark verändert. Nach einer Sitzung Mitte Januar wurden Fraktionsmitglieder aus der Öffentlichkeit darauf angesprochen, wie es sein konnte, dass im Gremium Beleidigungen und persönliche Angriffe gegen Mitglieder des Gemeinderates und der Verwaltung vorkommen konnten, denen nicht sofort widersprochen wurde. In der letzten Januar-Sitzung hat Fraktionssprecher Dr. Hahn öffentlich darauf hingewiesen, dass die große Mehrheit des Gremiums solches Verhalten ganz entschieden ablehnt. Die meisten dieses Gremiums würden sich in aller Form von direkten Anschuldigungen, von assoziativen Anspielungen, unangemessener Wortwahl und unbegründeten Unterstellungen distanzieren.
Bei dieser Gelegenheit wies Hahn auch auf ein anderes Problem des Gremiums seit der letzten Wahl hin, dass immer wieder einzelne Personen im Gremium mit ihren Anliegen so viel Zeit in Anspruch nehmen, sodass sich manch andere schon deswegen nicht mehr einbringen möchten, sich im Grunde verdrängen lassen. Es sei schwierig, wenn wenige sich so hervortun, dass die dem ganzen Gremium zur Verfügung stehende Zeit verbraucht wird, zum Beispiel durch weit über den Sachverhalt eines Tagesordnungspunktes hinausgehendes Rück- und Darüberhinausfragen. In diesem Sinne wird auch die SPD-Fraktion die leider notwendigen Redezeitbegrenzungen und weitere Regelungen befürworten, wie es die CDU vor kurzem in einem Antrag gefordert hat. Die Arbeit im Gemeinderat muss immer ein konstruktives Miteinander sein hin zu gemeinsamen Zielen! Zwar lebt dieses Miteinander von verschiedenen, manchmal konträren Meinungen, Abwägungen und zielführender Kritik. Aber dies immer auf sachlicher Ebene, unter Vermeidung von persönlichen Angriffen sowie mit Respekt vor den Meinungen aller anderer!  

(Bericht des SPD-Ortsvereins für die "Plochinger Nachrichten" in KW 6/2020)

 

07.02.2020 in Ortsverein

Nach den Ereignissen in Thüringen:

 

 

28.12.2019 in Ortsverein

SPENDEN STATT BÖLLERN - unsere Anzeige zu Silvester

 

Sehr viel Zustimmung und positive Rückmeldungen haben wir in den vergangenen Tagen zu unserer Anzeige in den "Plochinger Nachrichten" (Nr. 51/52 S. 41) bekommen. Wir haben den Eindruck, dass das Problembewußtsein in der Bevölkerung deutlich zugenommen hat, was die vielen negativen Auswirkungen der Böllerei betrifft. Gerne wiederholen wir auch an dieser Stelle nochmals unseren Aufruf:

Liebe Plochingerinnen und Plochinger,
bevor Sie in den Tagen nach Weihnachten Geld ausgeben für die Silvesterknallerei, Raketen und Kracher, bitte bedenken Sie:

-    in jeder Silvesternacht kommt es durch die Silvesterknallerei in Deutschland zu hunderten Bränden und vielen Schwerverletzten (u.a. schwere Handverletzungen oder bleibende Hörschäden). Für Polizei und Feuerwehr sowie die Notärzte ist diese Nacht an vielen Orten purer Stress.  
-    Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 133 Millionen Euro für das Silvesterfeuerwerk ausgegeben.
-    Die Luft wurde in den vergangenen Jahren in jeder Silvesternacht mit tausenden Tonnen Feinstaub durch die Knallerei belastet. Das Umweltbundesamt (UBA) warnt immer neu vor extremen Feinstaubbelastungen in dieser Nacht mit Extremwerten von mehr als 1000 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter (der Grenzwert liegt in der EU bei 50 Mikrogramm).  Die Luftbelastung durch den Feinstaub der Silvesternacht entsprach in den vergangenen Jahren in etwa 17 Prozent der jährlich im Straßenverkehr entstandenen Feinstaubmenge.
-    Durch die Knallerei entstehen tausende Tonnen Müll und zusätzliche Belastungen für Abwässer oder landwirtschaftliche Böden.
-    Tierschützer warnen vor jedem Jahreswechsel vor Stress für Vögel und Wildtiere, Pferde, Hunde und Katzen.  
Bitte denken Sie darüber nach, ob Sie tatsächlich Ihr Geld ausgeben möchten für Raketen und Kracher, die unsere Umwelt schwer belasten. Hilfsorganisationen regen schon seit Jahrzehnten an, statt Raketen und Kracher zu kaufen, das Geld doch lieber zu spenden. Spendenzwecke gibt es genug, auch für soziale Einrichtungen und Vereine in Plochingen. Gerne schließen wir uns dieser Bitte der Hilfsorganisationen an.
Für die SPD-Fraktion im Gemeinderat und den Vorstand des Ortsvereines:
Dr. Joachim Hahn und Margarete Bihl.

(Anzeige in den "Plochinger Nachrichten" Nr. 51/52 S. 41)

 

18.12.2019 in Ortsverein

Der SPD-Kalender 2020 ist erschienen

 

Der in bewährter Weise von unserem Fraktionsmitglied Thomas Fischle bearbeitete SPD-Kalender ist für das Jahr 2020 erschienen. Er enthält wieder die Termine der Abfallwirtschaftsbetriebe wie auch des Veranstaltungskalenders Plochingen und die Schulferien. Wir werden den Kalender nach Weihnachten beziehungsweise in den ersten Tagen des neuen Jahres austeilen. Der Kalender kann auch heruntergeladen und ausgedruckt werden: Download des Kalenders 2020.

 

Termine

Alle Termine öffnen.

31.03.2020, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr 3. Fachgespräch Altenpflege zur aktuellen Situation, Probleme, Chancen, Lösungen
Mit Sabine Wölfle, stellv. Landesvorsitzende der SPD, Sprecherin des AK Soziales der SPD Landtagsfraktion, Pfleg …

07.10.2020, 11:00 Uhr - 16:00 Uhr Landesseniorentag

News

27.03.2020 19:09 Düngeverordnung: Weniger Gülle – mehr Gewässerschutz
Heute hat der Bundesrat der notwendigen Reform der Düngeverordnung zugestimmt. Damit kommt die Mehrheit der Bundesländer einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nach und stellt die Weichen für eine nachhaltige Versorgung mit sauberem Trinkwasser. „Es stand bis zuletzt Spitz auf Knopf, ob die Bundesländer den Mut für eine zukunftsweisende Agrarpolitik aufbringen. Deutschland wurde verklagt und verurteilt,

27.03.2020 19:08 Rentenkommission der Bundesregierung legt Abschlussbericht vor
Die Rentenkommission der Bundesregierung legt heute ihren Abschlussbericht vor. SPD-Fraktionsvizin Katja Mast, die in der Kommission die SPD vertrat, nimmt dazu Stellung. „Es ist ein Erfolg, dass wir uns auf gemeinsame Empfehlungen in der Kommission verlässlicher Generationenvertrag verständigt haben. Das Ziel der SPD, das gesetzliche System der Rentenversicherung und dadurch die Solidarität im Land zu stärken, haben wir erreicht.

27.03.2020 19:07 Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus halten an, um Leben zu retten
Wann haben die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ein Ende? „Das wird mindestens noch ein paar Wochen anhalten.“, so SPD-Fraktionsvizin Bärbel Bas. Die Rettung von Leben hat Vorrang. „Wann wird alles wieder so, wie es mal war? Die Frage stellen wir uns alle – aber noch ist es zu früh, über ein Ende der Maßnahmen zu

26.03.2020 09:57 Unternehmen und Beschäftigte sicher durch die Krise begleiten
Wir müssen die Folgen der Corona-Krise soweit es geht abmildern, sowohl für Unternehmen als auch für Beschäftigte, erklärt Fraktionsvize Sören Bartol. „Das Maßnahmenpaket zeigt, dass die Politik handlungsfähig ist. Wir wollen, dass es möglichst alle Unternehmen durch die Krise schaffen. Viele Unternehmen stehen vor dem Komplettausfall von Umsätzen, bei ihnen geht es um die Existenz.

24.03.2020 07:36 Anti-Krisen-Paket ist beispielloses wirtschaftliches und soziales Solidaritätsprogramm für Deutschland
Fraktionsvize Achim Post begrüßt das milliardenschwere Anti-Krisen-Paket, das die Bundesregierung heute auf den Weg gebracht hat. Damit zeigt die Große Koalition ihre Handlungsfähigkeit. „Die milliardenschweren Schutzschirme für Krankenhäuser, Unternehmen und Beschäftigte, die die Bundesregierung heute auf den Weg gebracht hat, sind ein beispielloses wirtschaftliches und soziales Solidaritätsprogramm für unser Land. Die Bundesregierung hält sich damit an ihr Versprechen,

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