Stadträtin Renate Sinn Die Zeit drängt. In genau einem Jahr soll das neue Kinderhaus Beethovenstraße bezugsfertig sein. Deshalb hatten die sechs Architekten, die zum Wettbewerb (anonymisiertes Verfahren) eingeladen waren, nur sechs Wochen Bearbeitungszeit, tagten die Jury und der Technische Ausschuss mitten in den Ferien.
Trotz des engen Zeitfensters waren die Planungsergebnisse beachtlich. Der Bewertungskommission, zu der von der SPD-Fraktion Renate Sinn benannt war, wurde relativ schnell klar, dass sich die Planer, die sich auf das Gelände nördlich des Fußweges eingelassen hatten, leichter taten als die beiden, die das Gelände südlich des bestehenden Kindergartens wählten. Weil für eine noch nicht einzuschätzende Zeit der jetzige Kindergarten weiter bestehen soll, ist eine örtliche Anbindung wünschenswert. Dies und auch alle anderen Kriterien, die erfüllt werden sollten, trafen auf den Entwurf des Architekturbüros Mueller Benzing und Partner aus Esslingen zu, die als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgingen und in der Sitzung des Technischen Ausschusses einstimmig mit der Planung beauftragt wurden. Renate Sinn hob in ihrer Stellungnahme neben der Leistung aller Teilnehmer, die einen Vergleich auf sehr hohem Niveau ermöglichten, eine bestechende Einbindung ins Gelände und die Kompaktheit und Schlüssigkeit der Raumanordnung beim Siegerentwurf hervor. Mit dem Neubau eines Kinderhauses für den oberen Stadtbezirk mit je zwei Kindergarten- und -krippen-Gruppen wurde ein weiterer wichtiger Schritt zum bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuung getan, was unsere Fraktion mit oberster Priorität unterstützt. Wir freuen uns auf die Umsetzung!