Gemeinderatsfraktion In der Sitzung des Gemeinderates am 22. März legte die Verwaltung eine Vorlage zur Schulentwicklungsplanung vor, die eine Schülerzahlenprognose für alle Plochinger Schulen beinhaltet. Gleichzeitig werden anstehende Aufgaben beschrieben, darunter die geforderte Umsetzung einer UN-Konvention nach einer Inklusion behinderter Kinder in den deutschen Schulen.
Die Vorlage der Verwaltung erwies sich als eine gute Grundlage für die weiteren Planungen, da unsere spezifische örtliche Situation durch die Erfassung der Geburten in den Einzugsgemeinden im Mittelpunkt stand und nicht etwa die landesweiten statistischen Angaben.
Dennoch gibt es für die kommenden Jahre einige Unsicherheiten in der Schulentwicklung wie die Frage, wie sich etwa das neue Baugebiet Stumpenhof-Süd auf die Schülerzahlen in der Panoramaschule auswirken wird. Gewährleistet scheint der Bestand der Förderschule als Angebotsschule, zwar mit niedrigeren Schülerzahlen, doch mit erhöhtem Beratungs- und Therapieangebot. Ganz anders geartet ist die Frage, wie sich die Schülerzahl im Gymnasium angesichts des bestehenden Wettbewerbs mit anderen Gymnasien im Landkreis und darüber hinaus entwickeln wird. Nach den derzeitigen Prognosen wird sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler im Gymnasium in den kommenden Jahren auf etwa 1.200 einpendeln. Doch verstärkt erkundigen sich heutzutage die Eltern nach den Profilen einer Schule. Manche schicken ihre Kinder in Schulen freier Träger oder auch nach Stuttgart, wo es beispielsweise mehrere bilinguale Gymnasien gibt (mit Unterricht in zwei Sprachen). Uns ist wichtig, dass das Gymnasium Plochingen auch in Zukunft mit seinen zahlreichen Möglichkeiten – etwa im Blick auf ein breites Spektrum von Kursen in der Kursstufe - in der Öffentlichkeit als attraktives Gymnasium wahrgenommen wird und nicht etwa als „Massenschule“. Dafür wollen wir uns einsetzen.