Dr. Joachim Hahn Die derzeit auf allen politischen Ebenen geforderte energiepolitische Wende wird immer mehr auch zum kommunalpolitischen Thema. Jede Kommune wird ihren Beitrag dazu leisten müssen, dass in unserem Land in wenigen Jahrzehnten die Energie vollständig aus regenerativen Quellen erzeugt werden kann.
Dass das machbar ist, zeigen zahlreiche Gutachten renommierter wissenschaftlicher Institute. Hier in Plochingen leisten inzwischen etliche Hausbesitzer ihren persönlichen Beitrag durch Photovoltaik- oder solarthermische Anlagen, durch geothermisch unterstützte Heizungen, durch Verbrennung von Holzpellets und anderes mehr. Ein neu zu diskutierendes Thema ist die Frage, ob auf Plochinger Gemarkung auch durch Windenergieanlagen ein Beitrag zur Stromerzeugung geleistet werden kann. Seit wenigen Wochen liegt ein noch von der bisherigen Landesregierung in Auftrag gegebener „Windatlas Baden-Württemberg“ vor (im Internet unter www.windatlas-bw.de einsehbar), dem jede baden-württembergische Kommune präzise entnehmen kann, ob sich die Installation von Windenergieanlagen auf ihrer Gemarkung lohnt. Tatsächlich könnte die Installation von einzelnen Windrädern auch auf den Höhen des Schurwaldes einen wichtigen Beitrag zur lokalen Energieerzeugung leisten. Über unseren Gemeinderat wollen wir die Anregung weitergeben, dass alle Möglichkeiten – also auch die Windenergie – überprüft werden, wie wir in Plochingen im Blick auf die notwendige energiepolitische Wende vorankommen.