Mehr Wohngeld - Miethöchstbeträge für Plochingen werden angehoben.

Veröffentlicht am 26.09.2008 in Pressemitteilungen

Für alle Empfänger von Wohngeld in Plochingen gibt es gute Nachrichten: Ab dem 1. Januar 2009 gibt es mehr Wohngeld und die Miethöchstbeträge werden angehoben.

„Für alle Empfänger von Wohngeld in Plochingen gibt es gute Nachrichten: Ab dem 1. Januar 2009 gibt es mehr Wohngeld und die Miethöchstbeträge werden angehoben“, dies teilte Karin Roth, Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Esslingen und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbauministerium, mit. Das Bundeskabinett hat jetzt den Entwurf der entsprechenden Wohngeldverordnung beschlossen.

Karin Roth: „Die Anpassung des Wohngelds ist ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit. Mieten, Lebenshaltungskosten und Energiepreise sind in dieser Zeit stark gestiegen. Die Aufnahme von Heizkosten und höhere Mietstufen berücksichtigt die Kostenentwicklung am Energie- und Wohnungsmarkt. Künftig erhalten die Betroffenen – vor allem Rentnerinnen und Rentner – mehr Wohngeld. Besonders profitieren werden Familien.“

Wohngeld in Plochingen wird künftig nach der Mietstufe 4 berechnet. Mit den Mietstufen wird der Höchstbetrag festgelegt, bis zu dem Mieten durch Wohngeld bezuschusst werden können. Denn klar ist: Wohngeld wird nicht für unangemessen hohe Wohnkosten gewährt, sondern an der ortsüblichen Mietkostenkstruktur ausgerichtet. Dieser Miethöchstbetrag wird beispielsweise für einen Dreipersonenhaushalt in Plochingen am 1. Januar 2009 um bis zu 182 Euro angehoben.

Das Wohngeld wurde zuletzt 2001 angepasst. Seitdem haben sich die Kaltmieten um knapp 10 Prozent erhöht. Im selben Zeitraum sind die Kosten für Heizung um nahezu 50 Prozent gestiegen. Deshalb werde das Wohngeld um rund 60 Prozent angehoben. Wer heute im Durchschnitt 90 Euro monatlich erhält, werde künftig gut 140 Euro erhalten, macht Karin Roth deutlich.

Neu ist auch die Einführung einer Heizkostenpauschale in Höhe von 50 Cent pro qm Wohnfläche. Die Heizkosten müssen nicht individuell vom Antragsteller nachgewiesen werden. Sie werden automatisch nach Anzahl der zum Haushalt gehörenden Personen sowie der Wohnfläche zur Kaltmiete hinzugerechnet.

 
 

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