
Letzte zu sanierende Bauabschnitte des Gymnasiums Plochingen - vom Sportplatz aus gesehen (Foto: Hahn, Juni 2026)
Mit großem Interesse haben wir in der SPD-Fraktionssitzung am 16. Juni den Artikel aus der EZ vom 12. Juni zur Kenntnis genommen, in dem die Esslinger Gruppe der „Architects for future“ den dortigen - kürzlich eingeweihten - Neubau des Landratsamtes kritisch beurteilt. Dieser wird in verschiedener Hinsicht zu Recht als „Leuchtturm für nachhaltiges und innovatives Bauen“ gefeiert. Dennoch meinen die „Architects“, dass man im Sinne der Nachhaltigkeit und den immer strenger werdenden Anforderungen einer Kreislaufwirtschaft inzwischen eine Generalsanierung einem Neubau vorziehen würde.
Im Blick auf die Generalsanierung und nur teilweisen Neubau (Fachräume) unseres Plochinger Gymnasiums dürften wir - unter Berücksichtigung der Forderungen der „Architects for future“ - ziemlich alles richtig gemacht haben! Für einen Neubau hätten wir sowieso kein geeignetes Grundstück gehabt, hätten auch nicht die Finanzen aufbringen können (ein Neubau wäre mindestens doppelt so teuer wie die durchgeführte Generalsanierung geworden!) und wir hätten die von den „Architects for future“ aktuell vorgebrachten Kriterien für nachhaltiges Bauen keinesfalls erfüllen können.
(Beitrag der SPD-Fraktion in den "Plochinger Nachrichten" Nr. 25/2026 vom 18. Juni 2026)