
Der Bahnhofsvorplatz im September 2026 - Blick vom Dach des Parkhauses über dem Omnibusbahnhof nach Osten (Foto: Bluthardt)
Der Bahnhofsvorplatz ist die zentrale Schnittstelle unserer städtischen Mobilität, an der Bahn, Busse, der motorisierte Individualverkehr, Radfahrer*innen und Fußgänger*innen als gleichwertige Akteure zusammentreffen. Für Fahrräder bietet das "Rad-Haus" eine sichere Abstellmöglichkeit, Carsharing-Angebote haben sich etabliert. Der Busbahnhof wurde erst kürzlich optisch aufgewertet. Damit bietet der Platz schon heute vielfältige Möglichkeiten für eine moderne und vernetzte Mobilität.
Dennoch gibt es Verbesserungsmöglichkeiten. Deshalb soll nun dieser Bereich über einen Gestaltungswettbewerb gezielt weiterentwickelt und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden.
Wichtig ist uns, dass die gewachsene Qualität des Platzes, die insbesondere vom wertvollen alten Baumbestand lebt, bewahrt wird. Wichtig ist uns auch, dass der Verkehr künftig zwar in beiden Richtungen der Eisenbahnstraße verlaufen kann, dass aber zugleich der Bahnhofsvorplatz selbst ein sicherer und verkehrsberuhigter Bereich wird (z. B. über Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h).
Der Wettbewerb bietet die Chance, neue und kreative Ideen für den Bahnhofsvorplatz zu erarbeiten und Bewährtes mit zukunftsfähigen Konzepten zu verbinden. Für die SPD-Fraktion wird Dagmar Bluthardt am Preisgericht teilnehmen. Wir sind gespannt auf erste Ergebnisse.
(Beitrag der SPD-Fraktion in den "Plochinger Nachrichten" Nr. 36/2026 vom 3. September 2026)