
Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Plochinger SPD-Homepage,
als Vorsitzender des Ortsvereines begrüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen, daß Sie auf unseren Seiten viel Interessantes entdecken.
Wir informieren Sie auf diesen Seiten über unsere Arbeit, aktuelle Themen und Termine. Sie können sich auch ein Bild von den engagierten Menschen in der SPD Plochingen machen.
Wenn Sie mit uns ins Gespräch kommen wollen, Fragen haben, Anregungen geben oder Vorschläge machen wollen – sprechen Sie uns an oder schreiben Sie. Wir freuen uns auf Sie!
Viel Spaß beim Surfen!
Ihr Harald Elmer (Vorsitzender des SPD-Ortsvereines seit 7.3.2020)
30.06.2026 in Gemeinderatsfraktion
"Plochingen und sein Gemeinderat werden zum Gespött im Verkehrsministerium und im Regierungspräsidium". Mit dieser Formulierung brachte es das SPD-Fraktionsmitglied Ulrike Sämann auf den Punkt, was die von der CDU-Fraktion - und in ihrem Gefolge Dr. Hinks „Bürgerliste“ und Harald Schmidts „ULP“ - in der Gemeinderatssitzung am 29. Juni durchgesetzte Ablehnung der Vergabe der Bauarbeiten für die Radschnellwegbrücke in den Behörden des Landes sehr wahrscheinlich bewirken wird. Das Land war bereit, gemäß einer Vereinbarung mit der Stadt Plochingen die Kosten für eine schon fertig geplante Radschnellweg-Brücke über die Fils 2,24 Mio. Euro zu übernehmen. Diese Brücke hätte die Stadt als (dringend nötige) Interimsbrücke beim Ersatzbau für die abgängige bisherige Filsbrücke kostenlos nutzen können. Da die endgültige Trassenführung des Radschnellweges noch nicht geklärt ist (obwohl wir dazu in den vergangenen Monaten und Wochen mit dem Land inzwischen auf gutem Weg waren!), haben CDU & Co. die Vergabe der Bauarbeiten abgelehnt.
Die Konsequenz aus der Abstimmung - auf Grund des für die SPD und die OGL-Fraktionen überhaupt nicht nachvollziehbaren Abstimmungsverhaltens - wird sein: das Land spart 2,24 Mio., die Brücke wird möglicherweise nie gebaut und die Stadt Plochingen muss - völlig unnötig - zusätzliche Kosten in Höhe von ca. 1 Mio. Euro für eine Interimsbrücke aufbringen!
Weitere Konsequenzen sind noch nicht absehbar, vor allem, wenn der Radweg - von Ebersbach/Reichenbach her kommend, ab 2027 an der Plochinger Filsallee enden wird. Dann werden die Radfahrer*innen irgendwie ihren Weg durch Plochingen suchen, vermutlich quer durch den Bruckenwasen oder irgendwie durch die Stadt. Mit der abgelehnten Filsbrücke wäre möglich gewesen, die von der Stadt und Gemeinderat klar favorisierte Führung des Radschnellweges unterhalb bzw. entlang der B 10 bzw. dann südlich des Bruckenwasen in Richtung Esslingen weiterzuführen. Mit der jetzigen Entscheidung des Gemeinderates sind wir diesem Ziel überhaupt nicht näher gekommen, sondern es ist eher in weite Ferne gerückt.
23.06.2026 in Gemeinderatsfraktion
(Historische Karte mit dem Anfang des 20. Jahrhunderts aufgeschütteten Bahnhofsgelände; Quelle: private Postkartensammlung)
Es war der Hochwasserschutz, der Plochingen um 1905/07 zu einer Großbaustelle von riesigem Ausmaß machte: das gesamte Gelände des damals entstehenden neuen Bahnhofes einschließlich der hierher führenden Straßen (u.a. Eisenbahn-, Wilhelm-, Hermann-, Bahnhofstraße) wurden gegenüber dem ursprünglichen Niveau um mehrere Meter aufgeschüttet. Mit Hilfe hunderter italienischer Gastarbeiter, mit Dutzenden von Fuhrwerken und einer Schmalspurbahn zwischen Schinderbachtal und dem Bahngelände wurden tausende von Kubikmetern Erde transportiert, damit Gleisanlagen und der Bereich bis zur Esslinger Straße künftig hochwasserfrei waren.
In viel kleinerem Umfang werden wir bei der Neuanlage des künftigen Gewerbegebietes Filsgebiet West auch einige Erdmassen bewegen müssen, damit auch dieses Gebiet vor Überschwemmungen bei Hochwassern von Fils und Neckar sicher wird. Ein „Restrisiko“ bei „hundertjährigen“ oder „extremen“ Hochwassern wird – wie auch für andere Teile der Stadt zwischen Esslinger Straße und Bahnhofsgelände - zwar weiterhin bestehen, doch werden im Filsgebiet u.a. zusätzliche Retentionsflächen der Fils und viele andere Maßnahmen im Filstal (neue Regenrückhaltebecken wie z.B. in Reichenbach) mithelfen, dass bei uns möglichst keine gefährlichen Hochwasser Schäden anrichten können.
(Beitrag der SPD-Fraktion in den "Plochinger Nachrichten" Nr. 26/2026 vom 25. Juni 2026)
22.06.2026 in Ortsverein
(Familiengrab Reiner im Stadtfriedhof Plochingen mit Kranz der Stadt für ihren Ehrenbürger; Foto: Frank Buß)
Der SPD-Ortsverein dankt der Stadt Plochingen und Bürgermeister Frank Buß für die Durchführung einer Gedenkveranstaltung am 19. Juni anlässlich des 100. Geburtstages des Ehrenbürgers Manfred Reiner, der am 3. Februar 2020 verstorben ist. Die Plochinger Sozialdemokraten/-innen und seine Heimatstadt Plochingen haben ihm viel zu verdanken. Als Gemeinderat der SPD hat er von 1959 bis 1994 Akzente gesetzt: Er hat immer Wert darauf gelegt, dass bei allen Veränderungen jeweils ein Stück "Alt-Plochingen" erhalten bleibt. Er war davon überzeugt, dass es ohne Bewusstsein für die Stadtgeschichte auch keine Zukunft geben kann. Dieses Geschichtsbewusstsein war wichtig, als die Innenstadt saniert und unter anderem das Alte Rathaus verlegt und der Marktplatz geschaffen wurden.
Manfred Reiner hat zahlreiche Publikationen zur Stadtgeschichte verfasst. Als Lehrer und Rektor hat er vor allem die Sonderschulpädagogik in Plochingen und im Kreis Esslingen entscheidend geprägt. Große Anerkennung fand Manfred Reiner in der Bevölkerung durch sein umfassendes Wissen, seine große Sachlichkeit und seine Fairness in der politischen Auseinandersetzung.
(Beitrag des SPD-Ortsvereines in den "Plochinger Nachrichten" Nr. 26/2026 vom 25. Juni 2026)
18.06.2026 in Gemeinderatsfraktion
Letzte zu sanierende Bauabschnitte des Gymnasiums Plochingen - vom Sportplatz aus gesehen (Foto: Hahn, Juni 2026)
Mit großem Interesse haben wir in der SPD-Fraktionssitzung am 16. Juni den Artikel aus der EZ vom 12. Juni zur Kenntnis genommen, in dem die Esslinger Gruppe der „Architects for future“ den dortigen - kürzlich eingeweihten - Neubau des Landratsamtes kritisch beurteilt. Dieser wird in verschiedener Hinsicht zu Recht als „Leuchtturm für nachhaltiges und innovatives Bauen“ gefeiert. Dennoch meinen die „Architects“, dass man im Sinne der Nachhaltigkeit und den immer strenger werdenden Anforderungen einer Kreislaufwirtschaft inzwischen eine Generalsanierung einem Neubau vorziehen würde.
Im Blick auf die Generalsanierung und nur teilweisen Neubau (Fachräume) unseres Plochinger Gymnasiums dürften wir - unter Berücksichtigung der Forderungen der „Architects for future“ - ziemlich alles richtig gemacht haben! Für einen Neubau hätten wir sowieso kein geeignetes Grundstück gehabt, hätten auch nicht die Finanzen aufbringen können (ein Neubau wäre mindestens doppelt so teuer wie die durchgeführte Generalsanierung geworden!) und wir hätten die von den „Architects for future“ aktuell vorgebrachten Kriterien für nachhaltiges Bauen keinesfalls erfüllen können.
(Beitrag der SPD-Fraktion in den "Plochinger Nachrichten" Nr. 25/2026 vom 18. Juni 2026)
11.03.2026 in Ortsverein
Die Landtagswahl 2026 liegt hinter uns. Das Ergebnis war für die SPD in Baden-Württemberg trotz großen Engagements für die Ziele unserer Partei katastrophal schlecht. Und doch waren wir ein Stück weit auf ein solches Ergebnis vorbereitet. In den Wochen und Tagen vor dem Wahltag haben uns an den Ständen und bei Veranstaltungen nicht wenige - sonst treue - SPD-Wählerinnen und Wähler gesagt, dass sie dieses Mal taktisch wählen wollen. Denn es ginge ihnen darum, den - aus ihrer Sicht - besseren Ministerpräsidenten zu wählen.
Glücklicherweise haben nicht alle so gedacht und der SPD ihre Treue gehalten. Dafür sind wir sehr dankbar! Und wir freuen uns, dass auch bei diesem historisch schlechten Wahlergebnis die Plochinger SPD bei den Erst- und den Zweitstimmen im Wahlkreis 08 Kirchheim das beste Ergebnis der 22 zugehörigen Kommunen erreichte: 9,7 % bei den Erststimmen und 6,8 % bei den Zweitstimmen. Auch die anderen „Hochburgen“ der SPD im Wahlkreis 08 wie Altbach, Wendlingen und Kirchheim liegen hinter Plochingen.
In Plochingen hat die SPD weiterhin einen guten Stand und wir haben die Hoffnung, dass unsere Partei bei künftigen Wahlen wieder deutlich besser abschneiden wird! Wir wollen alles dafür tun, um deutlich zu machen, dass die SPD mit ihrem Engagement für soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Demokratie in allen Bereichen der Gesellschaft eine starke Stimme braucht! Viel schlimmer als ein schlechtes Wahlergebnis wäre, wenn dieses Ziel in der Politik in den Hintergrund treten würde.
Dank an alle Helferinnen und Helfer des Ortsvereins bei der Landtagswahl
Wir danken an dieser Stelle allen aus dem Ortsverein, die mit großem Einsatz, Ideen, Tatkraft und Ausdauer beigetragen haben zur Vorbereitung und Durchführung der Wahlen. Wochen und Monate liegen hinter den Ortsvereins-Mitgliedern, die engagiert zahlreiche Gespräche an Infoständen oder bei anderen Anlässen geführt haben. Diese Gespräche haben jedenfalls immer wieder gezeigt, wie lebendig die Demokratie bei uns in Plochingen ist.
Danke an alle, die den Wahlkampf unterstützt haben: ob beim Plakatieren, beim Verteilen von Flyern, in der Organisation von Veranstaltungen, bei Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern oder in irgendwelcher Weise im Hintergrund. Das Engagement vieler und die eingebrachte Zeit haben den gemeinsamen Einsatz erst möglich gemacht.
Demokratie lebt vom Mitmachen: Unsere Ortsvereinsmitglieder haben wieder einmal gezeigt, wie stark dieses Engagement hierfür in unserem Ortsverein und in unserer Stadt ist.
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
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18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen
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